{"id":12,"date":"2026-08-11T16:29:41","date_gmt":"2026-08-11T16:29:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/?page_id=12"},"modified":"2026-08-23T15:15:48","modified_gmt":"2026-08-23T15:15:48","slug":"die-woldegker-muehlen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/?page_id=12","title":{"rendered":"Die Woldegker M\u00fchlen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die M\u00fchlengeschichte in Woldegk<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute ist Woldegk mit f\u00fcnf M\u00fchlen und einer M\u00fchlenruine von ehemals sieben Windm\u00fchlen und 10 M\u00fchlenstellen (1885 und fr\u00fcher) die windm\u00fchlenreichste Stadt im Land und tr\u00e4gt den Namen Windm\u00fchlenstadt Woldegk.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>1. Museumsm\u00fchle (Buddesche M\u00fchle)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1763 Baujahr der ersten M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1883 wurde die Bockwindm\u00fchle von Otto Budde am Standort abgerissen und an deren Stelle eine Holl\u00e4nderwindm\u00fchle gebaut<\/li>\n\n\n\n<li>1906 \u00fcbernimmt jun. Otto Budde die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1952 stirbt jun. Otto Budde, seine Frau Marie geb. Wilk ist Inhaberin der M\u00fchle, seitdem ist die M\u00fchle au\u00dfer Betrieb<\/li>\n\n\n\n<li>1969 die M\u00fchle wird am 7. Oktober als Museum eingeweiht<\/li>\n\n\n\n<li>1993 wurde die M\u00fchle rekonstruiert (Dachhaube und M\u00fchlenfl\u00fcgel)<\/li>\n\n\n\n<li>Die Stadt Woldegk als Eigent\u00fcmer bewirtschaftet die Museumsm\u00fchle<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Museumsmuehle_4.jpg\" alt=\"Museumsm\u00fchle\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>2. Ehlertsche M\u00fchle (Technisches Denkmal)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Baujahr 1886 lt. bauhistorischer Untersuchung (R\u00fcdiger Hagen \u2013 Okt. 2024), 1703 wird eine Bockwindm\u00fchle erw\u00e4hnt<\/li>\n\n\n\n<li>1886 verkauft Kreienbring die defekte Windm\u00fchle und baut die jetzt stehende M\u00fchle, die er vom Gut Br\u00fcgge \u00fcbernimmt<\/li>\n\n\n\n<li>1894 nach dem Tode von Kreienbring \u00fcbernimmt seine Witwe geb. Herrmann die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1898 \u00fcbernimmt die M\u00fchle der Sohn Franz Kreienbring<\/li>\n\n\n\n<li>1920 tauscht Franz Kreienbring die M\u00fchle mit der Ahlgrimmschen M\u00fchle (heute Ruine an der Chaussee Neubrandenburg-Friedland)<\/li>\n\n\n\n<li>1926 kauft der M\u00fchlenmeister Hans Ehlert die M\u00fchle von Ahlgrimm<\/li>\n\n\n\n<li>Heute ist die Stadt Woldegk Eigent\u00fcmer der M\u00fchle und bewirtschaftet diese als Museumsm\u00fchle<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"550\" src=\"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Ehlertsche_Muehle_4.jpeg\" alt=\"Ehlertsche M\u00fchle\" class=\"wp-image-18\" srcset=\"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Ehlertsche_Muehle_4.jpeg 420w, https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Ehlertsche_Muehle_4-229x300.jpeg 229w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>3. Caf\u00e9 M\u00fchle (Ramme)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1587 Baujahr einer Bockwindm\u00fchle vor dem Neubrandenburger Tor<\/li>\n\n\n\n<li>1859 Julius Hundt baut anstelle der Bockwindm\u00fchle die noch heute stehende Holl\u00e4nderwindm\u00fchle mit dem Wohnhaus daneben<\/li>\n\n\n\n<li>1884 verkauft Julius Hundt seine M\u00fchle und das Wohnhaus an Inspektor Joachim K\u00f6pke f\u00fcr 30.000 Mark<\/li>\n\n\n\n<li>1885 wird dieser Kauf r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht, nachdem der Inspektor K\u00f6pke ein Reuegeld von 3.000 Mark gezahlt hat<\/li>\n\n\n\n<li>1888 in der Zwangsversteigerung kauft der Gutsadministrator Friedrich Sumpke aus Lemmersdorf die M\u00fchle f\u00fcr 9.000 Mark<\/li>\n\n\n\n<li>1889 \u00fcberl\u00e4sst Gutsadministrator Friedrich Sumpke das M\u00fchlengrundst\u00fcck mit M\u00fchle und Wohnhaus an den M\u00fchlenmeister Wilhelm Ehlert aus Altentreptow f\u00fcr 14.000 Mark<\/li>\n\n\n\n<li>1920 stirbt der M\u00fchlenmeister Wilhelm Ehlert und \u00fcbernimmt sein Enkel Willy Ehlert die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1988 wird die M\u00fchle von der Enkelin des letzten M\u00fcllers als Caf\u00e9 ausgebaut<\/li>\n\n\n\n<li>Die Urenkelin bewirtschaftet jetzt das Caf\u00e9 in der M\u00fchle und betreibt eine Pension<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Muehlencafee.jpg\" alt=\"M\u00fchlencaf\u00e9\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>4. Seem\u00fchle (Fr\u00f6hlcke&#8217;sche M\u00fchle)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Baujahr unbekannt<\/li>\n\n\n\n<li>1690 Heinrich Schmidt wird als P\u00e4chter der M\u00fchle genannt<\/li>\n\n\n\n<li>1878 kauft der M\u00fchlenmeister Wilhelm Stoll aus Dauer die M\u00fchle von Theodor Budde<\/li>\n\n\n\n<li>1887 brannte die M\u00fchle durch Blitzschlag ab und wurde die noch heute stehende Holl\u00e4nderm\u00fchle mit darunter befindlicher Wohnung gebaut<\/li>\n\n\n\n<li>1901 \u00fcbernimmt aus dem Nachlass des verstorbenen Stoll der Stellmachermeister Janusch aus Prenzlau die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1905 kauft der M\u00fcllermeister Wilhelm Fr\u00f6hlcke die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1925 nach dem Tode von Wilhelm Fr\u00f6hlcke \u00fcbernehmen die beiden S\u00f6hne Herbert und Walter Fr\u00f6hlcke die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1927 ist der M\u00fcllermeister Herbert Fr\u00f6hlcke alleiniger Inhaber der M\u00fchle, nachdem Walter Fr\u00f6hlcke sich in Mirow eine M\u00fchle gekauft hat<\/li>\n\n\n\n<li>Nach dem Tode von Herbert Fr\u00f6hlcke \u00fcbernimmt seine Ehefrau Grete geb. Kesier die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>Nachdem der Sohn des letzten M\u00fcllers, Wilhelm Fr\u00f6hlcke, verstorben ist, ist die M\u00fchle im Privatbesitz der Familie<\/li>\n\n\n\n<li>Der Verkauf der M\u00fchle an die Stadt Woldegk erfolgte im Jahr 2025<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Froehlcke_sche_Muehle.jpg\" alt=\"Fr\u00f6hlcke'sche M\u00fchle\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>5. Gotteskampm\u00fchle (T\u00f6pferm\u00fchle Saalfeld)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1736 Baujahr der ersten M\u00fchle am Standort<\/li>\n\n\n\n<li>1867 verkauft der M\u00fcllermeister Christov Budde die M\u00fchle mit Ackerparzelle Nr. 38 und Garten Nr. 126<\/li>\n\n\n\n<li>1895 wird die Bockwindm\u00fchle abgerissen und daf\u00fcr die Holl\u00e4nderwindm\u00fchle gebaut<\/li>\n\n\n\n<li>1898 verkauft der M\u00fchlenmeister Karl Budde sein Grundst\u00fcck mit M\u00fchle an den M\u00fcller Otto Budde jun.<\/li>\n\n\n\n<li>1931 \u00fcbernimmt Walter Budde die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1943 ist die M\u00fchle au\u00dfer Betrieb<\/li>\n\n\n\n<li>1978 Kauf der M\u00fchle und 1979 Ausbau der M\u00fchle zur Wohnung des Eigent\u00fcmers, T\u00f6pferei an der M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>Noch heute im Privatbesitz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.muehlen-heimatverein.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Toepfermuehle_Saalfeld.jpg\" alt=\"T\u00f6pferm\u00fchle Saalfeld\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>6. M\u00fchlenruine (Kreienbring&#8217;sche M\u00fchle)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1871 Baujahr der M\u00fchle von M\u00fchlenmeister Vollrath Biederst\u00e4dt<\/li>\n\n\n\n<li>1885 brennt die Holl\u00e4nderwindm\u00fchle ab, wird jedoch sofort wieder aufgebaut<\/li>\n\n\n\n<li>1918 kauft der M\u00fcllermeister Ahlgrimm die M\u00fchle<\/li>\n\n\n\n<li>1945 ist die M\u00fchle bis auf die Ringmauern abgebrannt<\/li>\n\n\n\n<li>Heute ist die M\u00fchlenruine in Privatbesitz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Textausz\u00fcge aus M\u00fchlenchronik von C. A. Lau (Geschichte der Holl\u00e4nderm\u00fchlen Heft 5) von der Interessengemeinschaft \u201eM\u00fchlenensemble&#8220; Woldegk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die M\u00fchlengeschichte in Woldegk Heute ist Woldegk mit f\u00fcnf M\u00fchlen und einer M\u00fchlenruine von ehemals sieben Windm\u00fchlen und 10 M\u00fchlenstellen (1885 und fr\u00fcher) die windm\u00fchlenreichste Stadt im Land und tr\u00e4gt den Namen Windm\u00fchlenstadt Woldegk. 1. Museumsm\u00fchle (Buddesche M\u00fchle) 2. Ehlertsche M\u00fchle (Technisches Denkmal) 3. Caf\u00e9 M\u00fchle (Ramme) 4. Seem\u00fchle (Fr\u00f6hlcke&#8217;sche M\u00fchle) 5. 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